Es fällt schwer, die Nachrichten des Tages (wobei Propaganda-Lügen die zutreffendere Bezeichnung sein dürfte) zukünftig unkommentiert zu lassen, aber irgendwann muß man sich als nicht mehr ganz junger Mensch fragen, ob es überhaupt noch Sinn hat, gegen die Windmühlen eines ohnehin bis zu den Wurzeln verdorbenen Politik- und Medien-Mainstreams öffentlich anzukämpfen.
Im Grunde genügt eine Videosequenz von gerade einmal 12 Sekunden Länge (Frau Clinton im Freudentaumel), um die Verkommenheit der politischen Klasse der “westlichen Wertegemeinschaft” zu entlarven. Der Jubel des Weibsstücks über einen Lynchmord bedarf keines weiteren Kommentars. Mit solchem Gesindel möchte ich nichts zu tun haben. Das bedeutet keineswegs die Aufgabe der eigenen Positionen, sondern im Gegenteil deren Bewahrung. Der Waldgänger gibt nichts auf, er gewinnt etwas: die Freiheit, nicht mehr dazu gehören zu müssen. Ernst Jünger beschrieb bereits 1951 eine Situation, die der heutigen bis aufs Haar gleicht:
“Wenn alle Institutionen zweifelhaft oder sogar anrüchig werden und man selbst in den Kirchen nicht etwa für den Verfolgten, sondern für die Verfolger öffentlich beten hört, dann geht die sittliche Verantwortung auf den Einzelnen über, besser gesagt, auf den noch ungebrochenen Einzelnen” (“Der Waldgang”, S. 81).
Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich danke allen Lesern für Ihre Interesse.
Déjà-vu: Diesen Blog-Eintrag hab ich doch schon einmal hier gelesen.
Nicht ganz, diese Zeilen waren bislang Teil eines anderen Beitrags und sind daher für die meisten der wenigen Leser dieses Blogs untergegangen.
Jetzt ist es jedoch amtlich: Es wird keine neuen Beiträge hier geben. Die Alternative wäre, mich jeden Tag aufs Neue aufzuregen, ohne daß sich dadurch auch nur das Geringste dadurch ändern würde. Dieses Land ist verloren. Etwas anderes zu glauben oder zu hoffen, wäre Selbstbetrug.